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Uptime-Monitor

Der Uptime Monitor ist das Herzstück Ihrer Überwachung. Er prüft regelmäßig, ob Ihre Website oder Ihr API-Endpunkt für Ihre Kunden erreichbar ist. Wir empfehlen, für jede öffentlich zugängliche Seite mindestens einen Uptime Monitor einzurichten.

Funktionsweise

Wir senden in dem von Ihnen gewählten Intervall (z.B. alle 30 Sekunden oder jede Minute) HTTP- oder HTTPS-Anfragen an Ihre URL. Wir werten den Monitor als "Online", wenn:

  1. Der Server antwortet (kein Timeout).
  2. Der Status Code den Erwartungen entspricht (standardmäßig 2xx, z.B. 200 OK).

Wenn ein Fehler erkannt wird, verifizieren wir diesen von mehreren Standorten weltweit, um Fehlalarme zu vermeiden, bevor wir eine Benachrichtigung senden.

Website anlegen

Wo finde ich das im UI?

Im Dashboard unter WebsitesNeue Website / Create Website.

Name

Gib der Website einen Namen, der im Team eindeutig ist (z.B. „Marketing Website", „Shop API", „Kundenportal").

URL

Uptimeify ergänzt https:// automatisch, wenn du nur einen Hostnamen eingibst (z.B. example.com). Du musst das Protokoll also nicht selbst eingeben — du kannst aber auch die vollständige URL (z.B. https://example.com) einfügen.

Tipps:

  • Trage nach Möglichkeit direkt die kanonische Ziel-URL ein (meist https://…).
  • Wenn du HTTP→HTTPS-Weiterleitungen prüfen willst, nutze zusätzlich den Monitor-Typ HTTPS Redirect.

Status

Du kannst eine Website aktiv lassen oder temporär deaktivieren (z.B. bei Migrationen). Ein deaktivierter Eintrag wird nicht überwacht.

Konfiguration

Basis-Einstellungen

  • URL: Die vollständige Adresse (z.B. https://example.com).
  • Check-Intervall: Wie oft geprüft werden soll (z.B. 60s).

Fortgeschrittene Einstellungen

  • Erwartete Status Codes: Standardmäßig prüfen wir auf 200-299. Sie können dies anpassen, z.B. auf 200,301,302, wenn Weiterleitungen als "Erfolg" gelten sollen.
  • Timeout: Wie lange wir maximal auf eine Antwort warten (Standard: 30s).
  • HTTP-Methode: Standardmäßig GET. Sie können auch HEAD, POST usw. wählen.
  • Request Body & Headers: Senden Sie JSON-Daten oder Authentifizierungs-Token mit (z.B. Authorization: Bearer ...).

Optionale Checks

Beim Einrichten eines Uptime Monitors kannst du zusätzliche Checks neben der reinen Erreichbarkeitsprüfung aktivieren:

  • SSL: Zertifikatsgültigkeit und Ablaufdatum überwachen → siehe SSL Monitor
  • Response Time: Performance-Schwellenwerte setzen und bei Verlangsamungen benachrichtigt werden (siehe Antwortzeit unten)
  • Keyword / Content Validation: Prüfen, ob bestimmte Inhalte in der Antwort vorhanden sind
  • Page Size: Warnung bei unerwarteten Größenänderungen, die auf fehlende Ressourcen oder übermäßiges Volumen hinweisen

Häufige Stolpersteine

URL vs. Hostname (DNS/ICMP)

Der Uptime Monitor akzeptiert einen reinen Hostnamen (Uptimeify ergänzt https:// automatisch) oder eine vollständige URL. Manche anderen Monitor-Typen arbeiten dagegen mit einem Hostname ohne Protokoll und senden keine HTTP-Anfragen.

  • DNS Monitor: Hostname ohne Protokoll (z.B. example.com) → siehe DNS Monitor
  • ICMP Monitor: Hostname ohne Protokoll (z.B. server.example.com) → siehe ICMP Monitor

Authentifizierung / Bot-Protection

Wenn deine Seite z.B. Basic Auth, Token-Auth oder eine Bot-Protection nutzt, kann ein klassischer HTTP-Check fehlschlagen.

  • Konfiguriere Auth-Header/Basic Auth im Feld Request Headers.
  • Für komplexe Login-Flows ist Playwright oft die robustere Wahl.

Antwortzeit (Response Time)

Neben dem Status speichern wir auch die Antwortzeit (Time to First Byte + Download).

  • Sie können Alarme konfigurieren, wenn die Antwortzeit einen Schwellenwert überschreitet (z.B. > 2000ms), auch wenn der Status 200 OK ist.

Nächste Schritte

  • Ausfälle nachverfolgen und Verlauf ansehen: Incidents

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