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title: "Kontingent & Overage"
description: "SMS- und Anruf-Alarmierung in Incident Management laufen über dasselbe monatliche Kontingent wie deine kundenseitigen SMS-Alerts. Hier steht genau, was passiert, wenn es aufgebraucht ist."
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Incident Management hat kein eigenes Telco-Kontingent. SMS und Anrufe, die IM verschickt (Bestätigungs-Pages, Eskalations-Benachrichtigungen), laufen über **dasselbe monatliche SMS-Kontingent**, das deine Organisation bereits für kundenseitige Monitoring-Alerts hat — ein Topf, ein Preis pro Einheit. Ein Anruf kostet exakt so viel wie eine SMS und zählt als eine Einheit auf dasselbe Kontingent; siehe [Preise](/de/preise) für das im jeweiligen Paket enthaltene Kontingent und den Overage-Satz pro Einheit.

## Was innerhalb des enthaltenen Kontingents passiert

Solange deine Organisation unter dem enthaltenen monatlichen Kontingent bleibt, geht jede SMS oder jeder Anruf normal raus — kein Unterschied, kein Zusatzschritt.

Bist du am oder über dem enthaltenen Kontingent, hängt das weitere Verhalten von genau einer Einstellung auf Organisationsebene ab: **Overage**.

- **Overage aus (Standard)** — ein kostenpflichtiger Versand über das Kontingent hinaus wird blockiert. Er wird dabei nicht stillschweigend verworfen: Die Engine behandelt ihn als „gerade kein Telco-Budget verfügbar" und weicht wie unten beschrieben aus. Automatisch abgerechnet wirst du für das Überschreiten nie.
- **Overage an** (in deinen Incident-Management-Einstellungen aktiviert) — ein Versand über das Kontingent hinaus geht raus und wird pro Einheit abgerechnet, bis zu einem optionalen monatlichen Sicherheitslimit (einer harten Obergrenze für Overage-Ausgaben), falls du eines gesetzt hast. Würde dieses Limit überschritten, wird wieder blockiert — genau wie bei ausgeschaltetem Overage.

## Was passiert, wenn ein Versand blockiert wird

Ein blockierter SMS-/Anruf-Versand bedeutet nie, dass der Incident unalarmiert bleibt. Drei Dinge passieren gleichzeitig:

1. **Kostenlose Kanäle laufen weiter.** Push- und E-Mail-Benachrichtigungen derselben Regelkette sind davon unberührt und feuern weiter — das Kontingent gated ausschließlich die kostenpflichtigen (SMS-/Anruf-)Kanäle.
2. **Die Eskalation springt sofort weiter.** Statt die Verzögerung der blockierten Stufe abzuwarten, schaltet die Engine sofort auf die nächste Eskalationsstufe um — der Sinn der Eskalation ist es, *irgendjemanden* zu erreichen, und ein Kanal, der gerade nicht senden kann, ist ein Grund, die nächste Stufe früher statt später zu versuchen.
3. **Ein Admin-Alarm pro Organisation und Monat.** Beim ersten blockierten Versand in einem Kalendermonat erhalten die Admins deiner Organisation eine E-Mail, die erklärt, dass das Kontingent erschöpft ist, welcher Incident es ausgelöst hat, und wie sich das beheben lässt (Overage aktivieren oder das Sicherheitslimit anheben). Das ist bewusst auf eine E-Mail pro Monat gedrosselt — ein einzelner schwerer Incident könnte das Kontingent sonst binnen weniger Minuten mehrfach erschöpfen (und diesen Alarm entsprechend oft auslösen).

Nichts davon erfordert eine Aktion deinerseits, damit Incidents sichtbar bleiben: Im schlimmsten Fall ist die Alarmierung langsamer (nächste Stufe statt erneuter SMS) und leiser (kein SMS/Anruf mehr bis zur nächsten Abrechnungsperiode, sofern du Overage nicht aktivierst) — nie unsichtbar.

## Wo du es änderst

Der Overage-Opt-in (`overageEnabled`) wird pro Organisation in deinen Incident-Management-Einstellungen konfiguriert (**Dashboard → Incidents → Einstellungen**) oder über `PATCH /api/im/org-settings`. Das optionale monatliche Sicherheitslimit und der Overage-Preis pro Einheit sind Teil der bestehenden SMS-Abrechnungseinstellungen deiner Organisation (**Dashboard → Abrechnung**) — desselben Limits, das bereits für Overage bei kundenseitigen Monitoring-SMS-Alerts gilt, da beide aus demselben Topf schöpfen.
